![]() |
| "Donde Tony" - gutes kubanisches Essen - buena comida cubana camino de Key West |
Am Dienstag fuhren wir von Everglades City in die Keys. Die Keys sind kleine Inseln, die durch eine Riesenautobahn, die US 1, oder „Overseas Highway“ verbunden sind. Die Straße, die die Everglades von Westen nach Osten durchquert, ist die US 41 oder „Tamiami Trail“ – denn sie verbindet TAmpa und MIAMI, daher: Tamiami. Was die Umwelt betrifft, eine Katastrophe, aber damals, als sie gebaut wurde, war die Umwelt nur für wenige wichtig, die teilweise mit ihrem Leben für ihren Einsatz zahlen mussten. Der Tamiami Trail endet eigentlich in der 8th Street in Miami, oder „Calle Ocho“, wo die ganzen Kubaner sind. Die ganze Strecke südlich vom Tamiami Trail Richtung Keys ist gesät von Obstplantagen, die überwiegend von Kubanern bearbeitet werden. Woher wissen wir das? Weil es lauter kubanische Restaurants und „Cafeterías“ gab, wie das auf dem Foto, „Donde Tony“. Dort hat mich die Kellnerin ständig „Princesa“ genannt. Und „Sweetie“.
![]() |
| Duval-Street, Hauptstraße in Key West Duval Street, calle principal en Key West |
Den ganzen Mittwoch haben wir in Key West verbracht. Key West ist die äußerste Insel der „Keys“, das Ende der Welt, praktisch, und dort befindet sich auch der südlichste Punkt auf dem Kontinental-U.S.A. Die Leute hier sind extrem nett, insbesondere zu mir. Hier kommen auch viele Leute, die einfach von der Welt verschwinden wollen, oder ihrem Hobby nachgehen wollen. Dann malen sie, oder schreiben, oder trinken... Tennessee Williams kam hier 17 Jahre lang, Ernest Hemingway, Robert Frost... und ein Typ aus Augsburg, der in einem Souvernir-Laden arbeitet. Mein Papa meinte zu ihm: „Typischer Aussteiger“. Wovon er ausgestiegen sein sollte hat er nicht erklärt.
![]() |
| Typisches Haus in Key West - Casa típica |
Zuerst sind wir in die Duval Street gelaufen, und dort haben wir einen Spaziergang gemacht: hoch und runter. Denn die Duval Street verläuft zwischen dem Golf von Mexiko und dem Atlantik. Nur 2 Km lang. Und es ist sehr laut dort. Es gibt eine Kneipe neben einem Restaurant neben einem Souvenir-Laden neben einer Bar neben einem Tatoo-Laden, da will man gar nicht einschlafen!!! So viele Leute!! So viele „You’re cute!“, die man sonst verpassen würde... Niemals. Meine Eltern haben im „Flamingo Crossing“ jeweils ein RIESEN-Eis gegessen, das müsst ihr euch anschauen.
![]() |
| Monument zu den "Maine"-Opfern Monumento a las víctimas del Maine (la guerra de Cuba, ¿os acordáis?) |
Aber dann sind meine Eltern zum „Key West Cemetery“ gelaufen, und dann wurde es ruhiger. Und DA bin ich eingeschlafen, zzzzzzzzz. In Key West sind viele Leute begraben, die aus den ersten Familien stammen, die im 19. Jahrhundert aus New England und dem karibischen Raum kamen. Irgendwie scheinen sie einen ganz komischen Sinn für Humor zu haben, und das müssten sie in ihren Grabsteinen demonstrieren. Also lassen sie Inschriften eingravieren wie „ich hab’ euch doch gesagt, dass ich krank war!“ Oder „Wenigstens weiß ich, wo du heute abend schläfst!“. Meine Mutter hat sich kaputt gelacht, als sie diese hier gelesen hat. Hier mehr Bilder vom Friedhof.
![]() |
| Sonnenuntergang - Puesta de sol en Key West |
Am Abend wollten wir eine Nachmittagsbootsfahrt mit Korallenriff-Beobachtung (mit der dazugehörigen Fische-Belästigung, sage ich nur) samt Sonnenuntergang (mit dem dazugehörigen Sekt-Anstoßen). Allerdings wurde diese abgesagt, weil der Wind zu stark wurde. Schade. Meine Eltern lassen sich allerdings keine Möglichkeit entgehen, an Alkohol zu kommen, also sind wir auf einer Terrasse geblieben während sie ein komisches Wasser getrunken haben, das sie „Coco Loco“ genannt haben. Der Sonnenuntergang war nichts besonderes, es war zu bewölkt. Aber der Platz, wo wir versucht haben, ihn zu sehen, war brechendvoll: Mallory Square. Da treten auch Straßenkünstler auf, die ganz schön gefährliche Sachen tun.
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Key West es donde estamos ahora, o “Cayo Hueso”, que es como los españoles llamaron a esta isla cuando llegaron y la encontraron llena de huesos humanos. Es también la ciudad más meridional de los EE.UU. – la parte que no es isla, claro.
El miércoles lo pasamos recorriendo la ciudad, haciendo fotos de los edificios tan característicos de la ciudad.
También nos zampamos (bueno, se zamparon éstos; ¿cuándo acabará su bacanal gastronómica? Nadie lo sabe) un helado en un sitio llamado “Flamingo Crossing” que podía haber alimentado a todos los que pasaban por ahí, la verdad.
Ah sí, ¡y estuvimos en un cementerio! Con unas lápidas bastante graciosas. Sí, sí, graciosas. Echadle un vistazo.
Y bueno, si queréis ver las fotos de ese día, incluyendo un atardecer que no llegó a ser, por las nubes, pinchad aquí.





Hala! Si estáis enfrente de Cuba. He estado mirando en el Google Earth por dónde estáis. Qué bonita debe de ser la carretera hasta el cayo. Porque vais circulando entre islotes, ¿verdad? Oye, ¿me he perdido algo? Como hoy lo cuentas todo en alemán, Olivia.
AntwortenLöschen¿Qué tal es la gente por ahí? ¿A qué se dedican además de al turismo? Me pareció muy interesante lo que contabas el otro día de los habitantes de los Everglades.
Qué graciosas las lápidas del cementerio. Precisamente el otro día fuimos a dar una vuelta a la Almudena para ver la tumba de Galdós, y nos tuvimos que marchar dando bostezos de leer todo el tiempo los mismos mensajes y de ver los mismos crucifijos.
Bueno, guapos. Que tengáis un buen viernes. Ahora debéis de estar comiendo, o casi.
Disfrutad de los días que os quedan.