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| Die Overseas Highway Brücke Puente sobre la US1 |
Am Samstag wollten wir was anderes sehen, also sind wir etwa 20 km von Key West gefahen (20 km nach Norden, denn nach Süden wären wir dann Richtung Kuba geschwommen!!) zum Bahia Honda National Park. Die Amis sprechen es “Ba-ha-ja han-da” aus, wobei meine Mutter sich immer schlapp lacht. Wahrscheinlich wird es auch so ausgesprochen, aber sie besteht darauf, dass man “Ba-i-a on-da” sagt, und dass es Spanish für “tiefe Bucht ist”. Snob.
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| Zu kalt zum baden Demasiado fría el agua |
Im Bahaja Handa -hehe, Scherzle- Im “Bahia Honda National Park” gibt es den von Floridianern gewählten besten Strand im Bundesstaat. Der Strand sieht super aus, hellblauer Meeresgrund, weißer Strand... allerdings war es so windig, dass keiner meiner Eltern die Mut packen konnte, ins Wasser zu gehen.
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| Die alte Straße sieht man noch La antigua carretera, junto a la nueva |
Wir haben allerdings einen Super-Spaziergang gemacht, und zwar auf die alte Strecke der Eastern Railway. Anfang des 20. Jahrhunderts kam Henry Flagler auf die wunderbare Idee, Miami mit Key West zu verbinden. Da die „Keys“ lauter Inseln sind, mussten diese durch Brücken verbunden werden... und das tat er, in 7 Jahren! Das brachte viel Tourismus in die Region, bis ein Orkan in den dreißiger Jahren die Strecke teilweise zerstörte (Kannst du dir vorstellen, wieviel die Münchener Rück für die Versicherung von so einem Bau verlangen würde, Oli?). Auf den Gleisen der alten Eisenbahn wurden dann das gebaut, was später die „Overseas Highway“ genannt wurde, u.a. mit den beeindruckenden Brücken. Im Laufe der Jahre wurde die Strecke teilweise ersetzt durch eine bessere, sicherere Struktur, und daher kann man an manchen Stellen die alte Straße und die alte Eisenbahnstrecke sehen, sogar darauf spazieren gehen! Und das haben wir im Bahia Honda Park gemacht. Wooooooo ist es hoch da!!!! Und windig! Aber sehr schön. Die Brücken zwischen den kleinen Inseln kann man leider nur fotografieren, wenn man auf dem Wasser ist, auf einem dieser Sonnenuntergangsfahrten, die wir in den ganzen vier Tagen auf Key West nicht machen konnten. Der Wind war zu stark. Wind doof.
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| No Name Pub - you found it! |
Und, wie es bei meinen Eltern nicht anders sein konnte, kann kein Blog-Eintrag vollständig sein ohne die Beschreibung einer ihrer üppigen Mahlzeiten. Ich fass es zusammen: am Freitag war der „No Name Pub“ dran. Es war wirklich schwierig, ihn zu finden, und das wissen sie auch. Wahrscheinlich deswegen hängen die Kunden einen Dollar-Schein an die Decke (oder die Wand, oder einen Pfeiler) und schreiben irgendwelchen Schmarrn drauf. Wir haben es nicht gemacht. Meine Mutter hat irgendwas gesagt mit „...bin zu alt dafür, Geld zu verschenken“. Spießer.
Am Samstag haben wir uns von Key West verabschiedet, aber davor haben wir einen der Höhepunkte dort gehabt: der Besuch im Mel Fisher Maritime Museum. Mel Fisher ist ein Typ, der über 15 Jahre lang nach einem versunkenen Schatz gesucht hat, und zwar dern von den spanischen Galeonen „Nuestra Señora de Atocha“ und „Santa Margarita“. Diese versanken im 17. Jahrhundert nach einem verheerenden Sturm, bei dem es keine Überlebenden gab. Herr Fisher –passender Name, übrigens- hat seine Crew jeden Tag mit den Worten „Today’s the day!“ begrüsst, und irgendwann in 1985 war’s soweit. Sie fanden Goldbarren, Silber, Juwelen, Gold- und Silbermünzen sowie Küchenbesteck und Werkzeuge, die es den Archeologen erlaubten, das Leben an Bord einer solchen Galeone zu rekonstruieren. Ich fand’s toll.
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El viernes fuimos al parque estatal de Bahía Honda (que los americanos pronuncian „Bajaya Janda“ en serio, jajajajaja), donde hay unas playas excepcionales, y unas vistas fantásticas desde uno de los puentes que unen los cayos que ya no están en uso.
El sábado dejamos Key West, no sin antes echarle un vistazo a los tesoros que un “cazatesoros” llamado Mel Fisher se pasó 16 años de su vida buscando en los arrecifes de Key West… hasta que en 1985 el tipo dio con el oro, la plata y cobre, además de joyas y monedas (¡las famosas “piezas de a ocho” que aparecen en las historias de piratas!) de un valor incalculable. Los barcos eran galeones españoles con nombres tan aventureros como “Nuestra Señora de Atocha” y “Santa Margarita”.




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