| En mi camita - Im Bettchen |
| ¿Quién dice que volar es aburrido? Wer sagt fliegen sei langweilig? |
Como iba diciendo: todos ahí sentados incómodamente en el avión, y yo con mi propia cama. Bueno, yo, y otro nene al lado mío, que se llamaba creo que Julian. Un poco mayor que yo, de un año, pero bastante simpático. Nos pusimos de acuerdo para llorar por turnos, porque si no, nuestros padres igual se aburren, y tampoco es plan.
Y luego al llegar, pues sí, las cosas un poco distintas, eso es verdad. Los señores y señoras de uniforme que le hacían preguntas a mi madre no me dedicaron ni una sonrisa. Todo era “Welcome to the United States y al grano, señores.” Qué gracioso, mi madre iba en la declaración de aduanas como “cabeza de familia”, qué risa tía Felisa. Y como era de esperar tras preguntarle a mi madre un par de cosas, ésta acabó confesando por lo del Kennedy lo menos, y allá que nos mandaron a registrarnos el equipaje, con los otros potenciales delincuentes. Es broma: creo que a mamá le dio por decir la verdad, que llevábamos mis potitos en el bolso de mano, porque hay que declararlo si uno trae alimentos al país. ¡Pero si eso no cuenta como alimento ni nada! Bueno, al final sólo escanearon el equipaje y le preguntaron a mi madre que si llevaba fruta en el bolso. Jaja, qué bueno, mi madre con fruta. Lechones.
Todo el mundo habla español aquí. Mi madre se empeña en hablar primero inglés, pero cambia si se da cuenta de que los otros son hispanos. Por no meter la pata, dice. El caso es que por ahora ha cambiado siempre, menos con un conserje del hotel, que parecía francés. Mi madre le dijo a mi padre algo de Haití.
Encontramos el hotel enseguida, se llama Indian Creek Hotel, tiene “mucho carácter”, se empeñan en decir mis padres. Yo creo que lo dicen porque al entrar en la habitación olía a humedad y porque a mitad de noche tuvieron que apagar el aire acondicionado porque con el ruido que metía parecía que aún estuviéramos en el avión. Pero es verdad que el área de recepción es bien bonita. Es de estilo Art Déco, que en Miami hay mucho de eso. Hasta los muebles tienen esa forma característica. Tiene una piscina climatizada y un patio donde se puede uno sentar a la sombra de las palmeras. El hotel se encuentra en Miami Beach, que es una ciudad independiente de Miami. O sea, que Miami Beach NO es la playa de Miami. Están locos estos americanos.
| Mi cama en el hotel Indian Creek Und wieder ein Bettchen für mich |
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Fliegen ist schon cool, finde ich. Man legt sich ins Bettchen gleich nach dem Abflug und da kann man es sich gut gehen lassen... Natürlich nur die Babys am Bord kriegen ein Bettchen, wie ich gesehen habe. Und was für ein Bett! Man verpasst nichts von dort, denn du liegst auf Augenhöhe mit dem einfachen Volk (meinen Eltern), die lediglich sitzen konnten. Gut, etwas habe ich schon verpasst, ein paar Mal bin ich schon eingeschlafen, nur ganz kurz, dachte ich, damit Mama einen Film schauen und Papa seine gewöhnliche Siesta machen konnte. Und was ist das Ergebnis gewesen? Mama hat sich ZWEI Filme angeschaut und Papa eine RIESEN-Siesta gemacht. Du gibst ihnen einen Finger und die nehmen sich die ganze Hand, diese Eltern.
Am Check-In und in der Sicherheitskontrolle in München waren alle sehr sehr freundlich. Gut, es hat geholfen, dass ich sie alle der Reihe nach angelächelt habe. Sie haben uns durchgewunken, praktisch, ha!
Also zurück zum Flug: da saßen ja alle, während ich und mein Nachbar Julian eine mordslustige Zeit hatten. Baby muss man sein. Julian saß im Bettchen neben mir. Er ist ein Jahr alt und kann schon alleine stehen! Ich war total beeindruckt am Anfang aber seine ganzen 12 Monate haben ihm nichts genützt: Drei Minuten nach der Landung hat er die Wand vor sich, die Hose seines Papas und seine eigene Hose vollgekotzt. Ich habe mir alles genau angeschaut. Es war so plötzlich, bluaaaaaargh. Weichei.
Nach etwa elf Stunden Flug waren wir in Miami. Die Sonne schien, eine Möwe hat uns gleich nach der Ankunft begrüßt. Unser Gepäck ist ganz angekommen, und an der Zollkontrolle mussten wir nur etwas länger warten, bis unsere Koffer noch mal durch den Scanner gelaufen sind.
Jeder spricht hier Spanisch, es ist so lustig. Meine Mutter redet erstmal immer Englisch mit allen, aber spätestens wenn sie merkt, die anderen würden sie auf Spanisch besser verstehen, wechselt sie die Sprache.
Das Hotel haben wir relativ schnell gefunden. Es heißt Indian Creek Hotel, und hat „jede Menge Charakter“, sagen meine Eltern immer wieder. Ich glaube, das ist Touristen-Code für „Es müffelt und die Klimaanlage ist lauter als die Airbus-Maschine, die uns hierher gebracht hat“. Die Architektur vom Hotel ist Art Déco, davon gibt es hier in Miami Beach jede Menge. Miami Beach ist übrigens NICHT der Strand von Miami, sondern eine Stadt. Die spinnen, diese Amerikaner.
Im Hotelzimmer wartete schon wieder ein Bettchen auf mich, wie nett. Ich hatte null Lust ins Bett zu gehen, wollte schon raus und in South Beach Party machen, aber ich weiß nicht... meine Eltern haben mit eine Milch gegeben und ich denke die haben der Milch was hinzugefügt, weil ich plötzlich meine Augen nicht mehr offen halten konnte. Ich denke sie waren noch etwas länger als ich wach, haben irgendeine kubanische Wurst gegessen, die sie im Supermarkt nebenan gekauft haben und haben Sprite getrunken. Und fern gesehen. Ohne mich!! Verräter.
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