Montag, 21. Februar 2011

Montag/Lunes: One night at Stinky’s

"Ich möchte bitte in die erste Reihe"
"Llevadme a la primera fila, porfi"

Heute war ein anstrengender aber schöner Strandtag. Wir sind bis zum nahen Grayton Beach State Park gefahren. Der Eintritt kostet 5 Dollar für einen Wagen mit bis zu acht Passagieren. Ich weiß, acht? Aber so sind die amerikanischen Autos, nehme ich mal an: groß, halt. Es ist wunderschön, mit meinem Wagen kann man praktisch bis ans Meeresufer fahren, diese deutsche Technik ist einfach unübertrefflich. Leider sind meine Eltern danach schon etwas erschöpft. Weicheier.

"Zzzzzzzzzzzzzzzzzzzzz..."
Der Strand war wunderschön, wir sind zum Ufer spazieren gegangen: jetzt weiß ich, warum diese Ecke die „Emerald Coast“ heißt, die „Smaragdküste“ – bei dem kristallklaren Wasser und dem weißen Sand sieht die Küste tatsächlich smaragdgrün aus. Ich war so schwer davon beeindruckt, dass ich gleich eingeschlafen bin, in meinem kuscheligen Baby-Wagen. 
"Was hängt denn da oben?"
Olivia la exploradora

Nach meinem Mittagessen haben wir uns einen sogenannten „Nature Trail“ angetan. Papa hat mich getragen und es war super-interessant, und nicht so anstrengend wie ich befürchtet hatte. Der Weg verläuft über eine Düne: normalerweise darf man sie nicht betreten, aber in diesem Fall ist es erlaubt. Da kann man riesige Magnolien bewundern, Salzsümpfe, abgestorbene Bäume und ganz große Pinienbäume, die die Düne fast verschluckt hat. Und hinter der Düne konnte man immer das Meer rauschen hören. Ich war so begeistert, ich musste ein paar Mal ganz laut schreien – ihr hättet die Gesichter meiner Eltern sehen sollen!!

"Oooooh kalt!" "Qué frío"
Meine Eltern mussten danach beide ihre Füße ins Wasser tun und dabei einander abwechselnd versicheren, dass das Wasser total kalt ist. „Ooooooh, kalt!“ „Wirklich? Ich gehe rein!“ „Und, wie war’s?“ „Oooooooo, kalt.“ Die spinnen, meine Eltern.

Der Krebs wird fertig
geschlachtet - Muerte de un
cangrejo.
Das Abendessen wollten die Beiden in einem Restaurant am Straßenrand machen, das Stinky’s Fish Camp heißt. Das Motto ist „Peace – Love – Stinky’s“. Da kannst du deinen Schnulli wetten, dass meine Eltern so was mögen würden. Sie dachten, ach eine ganz entspannte Angelegenheit, da fahren wir hin. Ha! Das erste, was passiert, ein Typ will den Autoschlüssel meines Papas und sagt, er parkt das Auto für ihn: das heißt „Valet Parking“. Und wir dachten so was gibt’s nur in den Filmen. Nachdem der Schock vorbei war, haben sich beide im Lokal sehr wohl gefühlt: da hingen Posters von Tipitina’s, einem Restaurant in New Orleans, und von berühmten Musiker der Südstaaten wie Professor Longhair. Das Menü hat sehr gut ausgeschaut, meine Mutter hat „The taste of Stinky“ gewählt mit u.a. Süßwasserkrebs-Pastete, Wels, Crabcake... mein Papa hat „Stinky’s Stew“ genommen, unter anderem kamen drei Riesenbeine eines Riesenkrebses, die man mit einem Nußknacker aufbrechen musste! Und am Ende haben sie noch Nachtisch gegessen: Key Lime Pie. Ich hatte schon gefürchtet, sie würden mich dann darum bitten, dass ich sie nach Hause fahre! Frechheit.

Für mehr Fotos von unserem wunderschönen Tag im State Park, bitte hier klicken.
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Para ver fotos de nuestro día en el parque estatal de Grayton Beach, así como la opípara cena de mis padres, pinchad aquí.

2 Kommentare:

  1. Hola Maripepa,
    ay quê envidia, tanta playa!!! Y yo viviendo en un paîs que por ningûn lado tiene mar, quê horror. Tan interesante todo lo que cuentas, van a ir a Everglades? Que no los coman los cocodrilos como en esa pelîcula con Merryl Streep, y Nicolas Cage hace de gemelos, tiene una escena impactante con un cocodrilo. Que rico comer jaiba!! Un beso, sigan pasândolo bien.

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  2. Es ya mítica la imagen de Olivia junto al mar subida en su "Teutonia".

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