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| Die Flosse eines Manatees - La aleta de un manatí |
Die Reise von Seaside nach Tampa am Freitag war seeeeeeeehr seeeehr lang und anstrengend (etwa 600 km) aber die Reise von Tampa nach Everglades City, im Südwesten der Everglades, am Samstag war gar nicht so schlimm. Wir waren sogar kurz bei einem “
manatee sanctuary” und endlich konnte ich die Manatees, diese riesigen Seekühe, sehen! Na ja, ich konnte nur ihre Schnauze und ihre Flosse sehen, aber das war genug. Tick! Ein weiteres Viech kommt auf meine Liste der Tiere, die man mit acht Monaten gesehen haben sollte, hehe!
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| 10.000 Islands National Park |
Die Everglades sind ein Marschland im Süden Floridas, wo Mangroven wachsen und Mücken beißen. Hauptsächlich. Gut, es gibt auch Gras, und Wasser und Inseln, und Alligatoren und Ibisse und Seeadler, aber das würde man nicht wissen, wenn man meinen Eltern zuhört. “Ach die Mangroven sind so wunderschön” und gleich danach “Wo kommen denn so viele von diesen verdammten Biester her?” hat man die ganze Zeit gehört. Mich zu stechen hat es bisher nur EINE Mücke gewagt, aber meine Eltern können sich vor lauter jucken und kratzen kaum retten.
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| Delphine!! |
Also zurück zum Sonntag: Nach einem üppigen Frühstück im “Ivey House” (das ist das Gästehaus, wo wir sind) sind wir zur naheliegenden Ranger Station gefahren, wo der Südwest-Eintritt zum Everglades National Park liegt. Dort haben wir gleich Karten für eine Bootsfahrt im Mangroven-Mündungsgebiet gekauft. Das Gebiet trägt den schönen Namen „10.000 Islands National Park“. Die 10.000 Inseln sind eigentlich zwischen 14.000 und 16.000 Inseln, auf denen Mangroven wachsen. Es war eine Super-Fahrt, und wir haben viele verschiedene Vogelarten gesehen und... Delphine!!!! Sie sprangen rechts und links von uns, schwammen neben dem Schiff und sprangen übers Wasser nach vorne und nach hinten. Ich fand alles so schön... dass ich einschlief.
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| Spaß im Camelia Street Diner |
Zum Mittagessen waren wir in einem netten Restaurant namens „Camellia Street Diner“. Da konnte man am Wasserufer essen; und weil es Sonntag war, hatten sie
Live-Musik am Wasser. Alles ziemlich nett. Meine Mutter hat sich mit der Inhaberin und ihrer Mutter unterhalten: sie sind nämlich Spanierinnen aus dem Baskenland, aus Guernica. Ist die Welt nicht klein?
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Hier bist du nie weit weg von einem.
En los Everglades siempre hay uno cerca. |
Nach dem Mittagessen sind wir zum einer Picknick-Zone in der Nähe gegangen: H.P. Williams. Allerdings war ich mir nicht sicher, für wen es ein Picknick sein sollte: denn es wimmelte vor Alligatoren. Am Anfang waren wir alle drei völlig aufgeregt:
Ein Alligator!! Noch einer!! Und da ist noch einer! Nach dem dreißigsten habe ich aufgehört zu zählen.
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| Big Cypress Bend - Boardwalk |
Und danach sind wir in den Big Cypress National Park gegangen. Früher war diese Zone voller Zypressen, bis der Mensch fast alle gefällt und als Holz benutzt hat. Aber da sind noch einige Bäume übrig, so wie Mangroven (wie nicht!), Würgefeigen, Grasfelder und vieles mehr. Unser Glück war, dass es dort einen sogenannten „boardwalk bend“ gab, eine kurze Strecke mit einem Holzweg, auf dem man mit Kinderwagen laufen kann. Dort erklären verschiedene Schilder den Besuchern, worum es bei diesem Nationalpark und allgemein bei den Everglades geht. Es war alles so entspannend, dass ich... na, was denkt ihr? Genau! Ich bin eingeschlafen!
Am Abend sind wir zurück zum Camellia Street Diner gegangen, um Abendessen zum Mitnehmen zu bestellen... denn an dem Abend waren die Oscars!!! Welch Aufregung! Welch Spannung! Ach ja, und wir sind zum Restaurant auch zurückgekehrt, weil meine Mutter am Mittag vergessen hatte, die Rechnung zu begleichen. Habe ich mich geschääääääämt. Argh.
Die Oscar-Nacht verlief gut, aber war etwas langweilig. Nur genau zur Ankündigung des „Best Picture“ bin ich aufgewacht. Das wollte ich nicht verpassen. Gut, dass der Film gewonnen hat, den sich meine Eltern seit meiner Geburt sich anschauen konnten. Bin ich ein Glückspilz oder nicht?
Für mehr Bilder aus dem Sonntag in den Everglades, hier
klicken.
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| Durch die Mangroven - Entre mangles. |
Am Montag haben wir eine zweite Bootstour gemacht, diesmal durch die Mangroven. Das war aufregend!! Die Boote haben Platz für sechs Passagiere, aber nur wir drei hatten Tickets für die Fahrt gekauft, also war das eine private Runde! Ich fand das alles sehr spannend, allerdings habe ich die meiste Zeit geschlafen, trotz des lauten Motors und der Miami-Vice-ähnlichen Bootsbewegungen!! Allerdings haben meine Eltern gesagt, dass insbesondere der Mangroven-Tunnel sie sehr beeindruckt hat. Für die Fotos vom Montag,
hier klicken.
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El viernes nos lo pasamos viajando desde el „mango de la sartén“ hasta Tampa y el sábado desde Tampa hasta Everglades City, junto al parque nacional de los Everglades. De camino vimos manatíes junto a una central eléctrica.
El domingo nos adentramos en el parque nacional de las 10.000 islas en un barco, aquí tenéis las fotos. Las diez mil islas es en realidad el estuario formado por una cantidad ingente de agua que baja desde el Lago Okeechobee a cientos de quilómetros donde sólo hay manglares.
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Túnel de mangles-
Mangroventunnel. |
El lunes dimos un paseo en barca en el que atravesamos los “túneles” que estos manglares forman al juntarse sus ramas y hojas de un lado con las de la otra orilla. Fue una experiencia inolvidable… que mis padres me tuvieron que contar porque yo, de nuevo, me quedé roque. Pero parece que fue un recorrido muy emocionante, durante el que mis padres vieron, entre otras cosas, una cría de águila calva, el pájaro nacional de EE.UU. Aunque dicen mis padres que el pájaro nacional de los Everglades es el mosquito. Madre mía cómo les han puesto. A mi no me ha tocado más que uno, que me picó en la mejilla, y ya. Se atrevan a tocarme otra vez.
Lo mejor del paseo, y para eso yo ya estaba despierta, fueron las historias que nos contó el capitán de nuestro barco. Por cierto que no había nadie más, así que fue como un paseo privado. Él es sexta generación en la ciudad de Everglades City, y piensa que el antepasado suyo que vino a la ciudad de algún otro lugar, vino porque huía de la ley en otro lugar del país. Como mucha otra gente del pueblo. Y de ahí pasó a contarnos detalles de la historia criminal del pueblo (2.500 habitantes en invierno, 500 en verano – y es que en los Everglades, la temporada alta es en invierno. En verano no hay quien aguante los mosquitos, el calor, y las lluvias diarias). En 1983, el FBI, en una acción conjunta con la DEA, detuvo y enchironó al 80% de la población masculina del pueblo por tráfico de drogas. Por ser un lugar de tan difícil acceso era el lugar ideal para llevar determinadas sustancias ilegales desde centroamérica, y luego distribuirla. Entre los detenidos figuraban varios alguaciles del sheriff. Vaya historia.
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A la derecha, caimán frito; a la izquierda, cangrejo-
Rechts, Alligator; links, Krabbe. |
Y a comer nos fuimos a “The Oyster House” – lugar famoso por un tipo de marisco llamado “stone crab” que se pesca entre octubre y mayo. Sólo se comen las tenazas. Los pescadores de este cangrejo lo atrapan, le arrancan la tenaza y lo dejan ir. En el espacio de seis meses al cangrejo le ha crecido la pinza que le falta. Dice mi madre que estaba muy rico. Mi padre se pidio McNuggets de caimán (bueno, “alligator”, no sé si será eso un caimán o qué será). Con tantos como hay aquí, tienen más salida que los McNuggets de pollo.
Después de comer, ooootra vez al coche, a “Jane’s scenic drive”, una carretera que recorre una mínima parte de los Everglades y que le dio a mi madre la oportunidad de sacar fotos muy artísticas. O eso piensa ella. Es más petarda.
Para ver todas las fotos del lunes, pinchad aquí.
Ahora estamos en Key West. La población más al sur de los EE.UU. Ya veremos qué tal es esto. Besos a todos.